Ursprung der Selbstzensur

Wenn in seltenen Fällen alternative Medien nach den Ursprüngen der Selbstzensur fragen, geben sie meist falsche Antwort.

«Ersichtliche Doppelmoral in der Systemberichterstattung

Besonderen Zorn bei großen Teilen der Öffentlichkeit erregt die Doppelmoral der Systemjournalisten, wenn die unterschiedlichen Maßstäbe, mit denen Täter je nach ihrer Herkunft behandelt werden, so offensichtlich zu beobachten sind. In Deutschland ermordet ein 19-Jähriger einen 9-Jährigen Jungen. Nachdem der Täter Deutscher ist, erscheint nur einen Tag nach der Tat sein unverpixeltes Foto, sein voller Name, die Herkunft, der Wohnort und das Alter quer durch die Presselandschaft – also alles, was für eine vernünftige Fahndung notwendig ist. Gleichzeitig erinnert man sich, daß die Öffentlichkeitsfahndung gegen ausländische Täter – zumeist „Flüchtlinge” oft erst nach sechs Monaten oder später gestartet wird. Ganz egal wie brutal ihre Überfälle und Bluttaten abliefen.»1 (info-direkt)

Zum Schutz der Privatsphäre von Tätern werden ‚Merklinge’ und „Personen mit Migrationshintergrund” mit verpixelten Bildern, teilweise gar mit ausgelassenen oder auf einen Buchstaben verkürzten Namen gesucht, was den Fahndungserfolg behindert. Deutsche Täter werden völlig offen zur Fahndung ausgeschrieben; allenfalls nach einem Tag und vielen Protesten fällt der Polizei ein, daß solche Ungleichbehandlung nicht gut ankommt.

‚Zahlen und Klappe halten’ scheint das uns zugedachte Los zu sein als ausgetauschtes Wählervolk einer Regierung, die uns nicht mehr will.

«Lebenssinn für DEUTSCHe Klappe halten & zahlen!»2 (amticker)

Dies fällt kritischen Schichten eher bei Fragen wie der Migration auf als beim Feminismus, obwohl einseitiges Verstummenmachen von Männern und traditionellen Sichten viele Jahrzehnte älter ist. Ursache ist ein Tabu und eine angeborene Verdrängung, die Frauenbevorzugung und schlechte Wahrnehmung männlicher Verlierer vor dem Bewußtwerden schützt, um zu verhindern, daß evolutionäre Mechanismen bewußt umgangen werden, wie in meinen Büchern dargelegt wird.

Falsch ist die Behauptung, der Ursprung von Selbstzensur liege in den 1970er Jahren:

«Im Jahr 1971 regte der Deutsch-Amerikanische Club (VDAC) an, „bei der Berichterstattung über Zwischenfälle mit US-Soldaten darauf zu verzichten, die Rassenzugehörigkeit der Beteiligten ohne zwingend sachbezogenen Anlass zu erwähnen.“ Der Hintergrund dieses Vorschlags waren offensichtlich gehäufte Vorfälle von Straftaten im Umfeld von US-Basen im deutschen Bundesgebiet. Am Anfang der Entwicklung standen also PR-Interessen der US-Streitkräfte in Deutschland.»3 (info-direkt)

Nein, das stimmt nicht. Meine Bücher haben die Spur einseitiger Zensurtendenzen bis zur ersten Welle zurückverfolgt. Bereits 1913 beklagte Herr Bax damals „allgemein bekannten” zensorischen Boykottdruck der „Apostel des Feminismus”. Churchill hat das in einem seiner Zitate bestätigt, siehe „Flaschenpost in die Zukunft”.

Der Hintergrund wird von moderner Evolutionsbiologie und psychologischen Studien erklärt. Männliche Gruppen stehen unter Wettbewerbsdruck, weil Männer in männlichen Hierarchien um Rang und Ansehen konkurrieren, erfolgreiches Aufsteigen Voraussetzung dafür ist, von Frauen bei der sexuellen Selektion ausgewählt oder zugelassen zu werden. Frauen dagegen sind geschützte und bevorzugte Gruppen gewöhnt.

Als Feministen Frauen in vormalige Männergruppen brachten, fühlten sich viele Frauen, die weiterhin den besonderen Schutz der biologisch bevorzugten Frauen gewöhnt waren, vom natürlich härteren Umgang zwischen Männern ‚gehemmt’ und ‚unterdrückt’, was eine subjektive Fehlwahrnehmung der Situation und Verhältnisse war. Also erzwangen feministische Frauen besonderen Schutz nun auch in allen anderen Bereichen, wodurch Männer nunmehr überall unterdrückt waren, d.h. sich nicht mehr natürlich männlich verhalten durften.

Außer Wettbewerb störte, wie psychologische Untersuchungen zeigten, auch die freie Meinungsäußerung. Frauen unzumutbare Äußerungen wurden früher nur in männlichen Gruppen, nicht aber in Gegenwart von Frauen getätigt. Später wurden sie überall verboten, da es keine Trennung mehr geben durfte. Insbesondere hatten feministisch gesinnte Frauen die Tendenz, jede ihnen ungenehme Äußerung verbieten zu lassen. Eine erste Spur zu dieser Entwicklung ist außer dem Hinweis von Herrn Bax ein Zitat von Churchill, der diese Entwicklung bereits beobachtet hatte.

Fußnoten

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