Verbreiter von Intoleranz und Globalisierungsideologie

Der wie folgt beginnende Artikel wurde by „Tichys Einblick” gelöscht:

«Normalerweise liegt es mir vollkommen fern, Menschen zu pathologisieren. Damit sollte man äußerst vorsichtig sein und wenn immer möglich davon absehen. In diesem speziellen Fall erscheint es mir aber notwendig, da ansonsten nicht verständlich wird, was in nahezu allen westlichen Gesellschaften seit einigen Jahrzehnten so gewaltig schief läuft. Und da ich hier keine Einzelpersonen anspreche respektive diagnostiziere, sondern ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, möchte ich mir heute diese Freiheit nehmen, von meinem Grundsatz ausnahmsweise abzurücken.»1 (philosophia-perennis)

Grünlinke Kräfte bauten mit Boykott Druck auf, indem sie Xing-Profile unter Protest schlossen, obwohl der Verfasser des Artikels nicht mit Xing in Verbindung steht, eine solche nur über Umweg konstruiert wurde. Damit bestätigten sie die Aussagen des gelöschten Artikels.

«Derartige Menschen sind nicht in der Lage, andere Meinungen und Ansichten, andere Deutungen und Theorien über die Welt zuzulassen, die die eigene gefährden. Sie sind deshalb nicht dazu in der Lage, weil sie kognitiv nicht in der Lage sind, ein Argument für die Richtigkeit der eigenen Weltsicht, die eigene Ideologie zu machen. Deshalb lehnen sie alles ab, was ihrer Weltsicht widerspricht, unabhängig davon, ob es argumentiert und begründet ist oder nicht.»2 (sciencefiles)

Es ist wichtig und ehrenwert, solche Zusammenhänge zu bemerken, endlich damit zu beginnen, aufzuwachen, zu erkennen, daß etwas gewaltig schief läuft. Leider Bemerken zeitgenössische Kritiker nicht, woher diese hysterische Intoleranz ursprünglich stammt, was die Quelle dieser Fehlentwicklung ist, weil das zu lange her ist, es keinen Überlebenden jener Epoche mehr gibt, wir seitdem in mehreren ideologischen Wellen so gründlich hirngewaschen wurden, daß es Zeitgenossen nicht mehr aufgeht.

Was in den beiden obigen Artikel gebracht wurde, ist genau die Argumentation von Bax gegen „Apostel des Feminismus, männlich wie weiblich” von 1913. Wir sollten nicht übersehen, woher diese irrationale Intoleranz stammt.

«Wenn je­doch die Ir­re­füh­rung auf­ge­deckt wird,… dann grei­fen die Apo­stel des Fe­mi­nis­mus, männ­lich wie weib­lich, ein­stim­mig zum Boy­kott. Un­fä­hig, auch nur ei­ne plau­si­ble Ant­wort zu ge­ben, ver­su­chen sie die Ver­brei­tung un­be­que­mer Wahr­heit, die so ge­fähr­lich für ih­re Sa­che ist, zu ver­hin­dern, in­dem sie ig­no­rie­ren, was sie nicht be­ant­wor­ten kön­nen. Der Druck der ein­fluß­rei­chen Schwe­stern­schaft auf Her­aus­ge­ber und Re­dak­teu­re ist wohl­be­kannt.»3 (Er­nest Bax, Der Be­trug des Fe­mi­nis­mus, S. 1-2, 1913, siehe: Ideologiekritik am Feminismus)

Die Unfähigkeit von Grünen, Linken und Feministen, Widerspruch zu ertragen, ihr Bedürfnis nach einer ‚Harmonie’, die Abwesenheit anderer Denkweisen bedeutet, entspringt dem Feminismus sowie einer weiblichen Eigenschaft, die in natürlicher Kultur unschädlich war, in vom Feminismus geschaffenen Verhältnissen jedoch zu einer unterdrückerischen und zerstörerischen Kraft wurde:

«Die­se Zen­sur ist meß­bar und nach­weis­bar. Der spe­zi­fi­sche Me­cha­nis­mus, auf dem sie beruht, ist die Ten­denz von Frau­en als ei­ner Grup­pe, Mei­nun­gen zu un­ter­drücken, die nicht zu­gun­sten von Frau­en vor­ein­ge­nom­men sind, im Ge­gen­satz zur glei­cher­ma­ßen meß­ba­ren und nach­prüf­ba­ren Ten­denz von Män­nern, an­de­re Män­ner nicht zu un­ter­stüt­zen, es sei denn, sie stim­men mit der An­sicht des Man­nes über­ein.»4 (siehe: „Ideologiekritik am Feminismus, the-spearhead.com)

Nachdem wir den Ursprung heutiger Intoleranz aufgespürt haben, wollen wir den der rücksichtslosen Globalisierungsideologie suchen.

«Linksgrüne – eifrigste Helfer der Globalisierung

Die Schizophrenie der linken und grünen Agenda ist, daß sie vorgibt, globalisierungskritisch zu sein, die Linksgrünen aber in Wahrheit die tüchtigsten Helfer und Förderer der Globalisierung sind. Die von ihnen forcierte Massenmigration nach Deutschland bedeutet schließlich nichts anderes als die Vereinheitlichung und Nivellierung von Ländern und Staaten. Über unkontrollierte oder nicht mehr vorhandene Grenzen und durch finanzielle Fehlanreize wird eine Massenmobilität erzeugt, die auf der einen Seite den Herkunftsländern Teile der Bevölkerung entzieht und der auf der anderen Seite die Auflösung Deutschlands (und Europas) folgt, wenn dem kein Widerstand entgegengesetzt wird.»5 (PI News)

Auch dies ist ein Widerhall klassischer Argumentationen um Feminismus. Feminismus hat, wie seit langem beobachtet und in meinen Büchern begründet wurde, der Industriegesellschaft, später der ökonomischen und staatlichen Machtergreifung im Privatleben, zuletzt der Globalisierung entscheidende Dienst geleistet. Denn indem Frauen in Bereiche drangen, die einst männliche Pflicht waren, um überhaupt heiratsfähig und sozial anerkannt zu werden als Mann – ein Zwang, dem Frauen nie unterlagen –, verdoppelte sich der Einzugsbereich industrieller Produktion, die Zahl verfügbarer abhängiger Arbeitskräfte, darüber hinaus expandierte die Sphäre bezahlter Dienstleistungen und damit Geschäftsbereiche.

Was zu allen Zeiten der Menschheit privates Leben gewesen war, das von Liebe und Tausch getragen wurde, die kulturell verankert waren, wurde nunmehr zum schnöden Geschäft, zur kalten Spielwiese von Kapital. Außerdem wurden Bereiche, die einst als Privatleben wie ein Heiligtum geschützt waren gegen staatliche Zwänge, zum Bereich, in dem der Staat mit immer mehr Gesetzen natürliches und freies Leben verdrängte. Nicht nur Industrie und Ökonomie, sondern der Staat erlangte mithilfe des Feminismus die Hoheit über Kinderbetten, eheliche Betten, privates Verhalten, Lebensziele und Träume. Schon Kinder wurden indoktriniert. Die letzte Steigerung dieses Prozesses zerschlägt noch den Nationalstaat, der bislang treibende Kraft dieses Ermächtigungsprozesses war, der Privatleben und traditionelle Kultur von staatlichen Gesetzen, Zwängen und Indoktrination verdrängen ließ, um im Namen der Globalisierung ein wirres, grenzenloses und haltloses Proletariat zu schaffen, das sich leichter indoktrinieren und benutzen läßt als eine Nation, die immerhin noch einen Rest an Traditionen und Rückgrat besitzt.

«Die Linken sind, ergriffen von der eigenen Ideologie und mit Schaum vor dem Mund, die Steigbügelhalter der global agierenden Industriekonzerne und die Kumpanen der weltweiten Kapitalmärkte. Sie sind die heimlichen Helfershelfer der von ihnen verhaßten Wirtschaftsriesen, jener Unternehmen, die sich aus der massenhaften Migration in gewachsene (europäische) Sozial- und Wertesysteme milliardenschwere Profite durch Millionen neuer (eingewanderter) Konsumenten versprechen. Selbsternannte Linke arbeiten Hand in Hand mit den Strategen, die durch das Herabsenken mühsam und lange erarbeiteter Standards den Mittelstand schröpfen und die Destabilisierung der Staaten anstreben. Die „Guten” sind Soros‘ beste Vollstrecker.»6 (a.a.O.)

Zunächst profitieren internationale Konzerne und Mächte von grenzenlos mobilem und haltlosem ‚Menschenmaterial’ – ganz im Gegenteil zum grün-links-feministischen naiven Wahn, der Globalisierung zu bekämpfen vermeint. Dabei wird jedoch die Gesellschaft von Grund auf destabilisiert.

«Diese Fahrlässigkeit steigert sich jedoch bei etlichen „Vorzeigeexemplaren” der linken Parallelwelt in pathologischen Haß auf die Gesellschaft, in die bewußte Inkaufnahme, gar das böswillige Bezwecken der Zerstörung des inneren Friedens, der sozialen Sicherheit, des ganzen Landes. Dieser Drang ist im Grunde eigene Ablehnung, die auf die deutschen Bürger übertragen wird, er ist Selbsthaß.» (a.a.O.)

Nicht Freiheit ist das Ergebnis solche Entwicklung, sondern das Aufkommen von Ersatzreligionen und Ersatzsekten wie der Islamische Terrorstaat, der mit Gewalt versucht, das Chaos zu bändigen, das Globalisierer mithilfe des Feminismus geschaffen haben. Wenn es uns nicht gelingt, die Fehlentwicklung aufzuhalten und umzukehren, kann das leicht ein böses und blutiges Ende nehmen.

Fußnoten

3 «When, however, the bluff is exposed… then the apostles of femi­nism, male and female, being unable to make even a plau­sible case out in reply, with one con­sent resort to the boycott, and by igno­ring what they cannot answer, seek to stop the spread of the unplea­sant truth so dan­ge­rous to their cause. The pres­sure put upon publi­shers and editors by the influ­en­tial Femi­nist sister­hood is well known.» (Ernest Bax, The Fraud of Femi­nism, p. 1-2, 1913)

4 «This cen­sor­ship is measu­rable and veri­fi­able. The spe­ci­fic mecha­nism by which it hap­pens is the ten­den­cy for women as a group to sup­press any opi­ni­on that isn’t biased to­wards women, in con­trast with the equal­ly measu­rable and veri­fi­able ten­den­cy for men not to sup­port another man un­less they spe­ci­fi­cal­ly agree with the man’s opini­on.

GirlWritesWhat ex­plains at 20:35 in her video en­titled “How fe­mi­nism con­ned so­ci­ety, and other not-so-tall tales”

A 2004 stu­dy of gen­der dif­fe­ren­ces in au­to­ma­tic in-group bi­ases found that men lack a mecha­nism that bols­ters au­to­matic own-group pre­fe­rence. On­ly women showed this bias in all four ex­pe­ri­ments, and in 3 of them all sub­jects, male and female, showed a strong bias to­wards women. … “which is hor­ri­fying to me be­cause it means women in power will act strong­ly in the in­terests of women, where­as men in power ex­hi­bit no own-group pre­fe­rence at all but will act more often than not in the interests of women as well.”» (www.the-spearhead.com/2012/11/21/feminist-censorship/, derzeit: http://lunaticoutpost.com/showthread.php?tid=246857)

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