Angriff auf die Meinungsfreiheit –
Die Gleichschaltung der Medien

Seit einiger Zeit laufen Kampagnen, von der Regierungsmeinung abweichende Sichten in den neuralgischen Kernfragen, zu denen derzeit die Massenmigration zählt, auszuschalten, als ‚Hetze’, ‚rechtspopulistisch’, ‚Nazi’ oder ‚rassistisch’ hinzustellen, zu blockieren, sperren, löschen, mit Boykott zu belegen oder zu verbieten.

Medien kommen der Regierung in einer „freiwilligen Selbstkontrolle” entgegen. Jüngst wurden Vorschläge unterbreitet, die in den Kernpunkten den Gesetzesparagraphen ähneln, mit denen 1933 bei der Machtergreifung der Nationalsozialisten bereits einmal die Presse gleichgeschaltet worden war.

«Um die Presse gleichzuschalten und bürgerliche Freiheiten zu beseitigen, hat Wilhelm Frick zunächst einmal eine Bestandsaufnahme der Presseerzeugnisse gemacht, die nicht dem entsprachen, was sich die Nationalsozialisten als Deutsche Presse vorgestellt haben. Auf Grundlage dieser Liste war es problemlos und schnell möglich, die entsprechenden Zeitungen per Notverordnung vom 28. Februar 1933 komplett zu verbieten oder schlicht zu nationalsozialisieren.»1 (sciencefiles)

Solche Listen werden nun in der BRD aufgestellt, an den Pranger gestellt, und es wird versucht, ihnen Anzeigenkunden abspenstig zu machen. Offizielle Medien haben sich ohnehin Regeln auferlegt oder auferlegen lassen, die ungenehme Themen und Sichten weitgehend ausblenden. Wer bei Breitbart, einem dem künftigen US-Präsidenten Trump nahestehenden Konzern, oder bei unliebsamen alternativen Internetmedien wirbt, dem setzt eine seit Tagen laufende Hetzkampagne #KeinGeldFuerRechts zu, mit der werbende Firmen unter Druck gesetzt werden, nicht mehr bei Breitbart oder den wenigen unabhängigen und kritischen Internetmagazinen zu werben. Die meisten sind offenbar schon eingeknickt. Es hat den Charme der faschistischen Hetzkampagne „Kauft nicht bei Juden”, die offenbar zuweilen auch schon mit der Drohung „Wer dort kauft, wird photographiert” verbunden war. Im Wahn, ihre Gegner seien „Nazis” und jedes Mittel der Unterdrückung rechtens, betreiben intolerante Kräfte eine Gleichschaltung der Medien, die jener bei der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 gleichkommt.

«Kommt jemandem die Art und Weise, in der über die sozialen Netzwerke diskutiert wird, über Haßkommentare, über FakeNews oder über rechtspopulistische Zeitungen oder Blogs oder Druckerzeugnisse bekannt vor? Wie ist es mit den Sätzen 5, 6 und 7 des ersten Absatzes des neunten Paragraphen der Verordnung des Reichspräsidenten vom 4. Februar 1933?»2

«Date: 12. Dezember 2016
Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz
Die Anschläge auf die Presse-, Rede- und Meinungsfreiheit und damit auf die freiheitliche Demokratie betreffen nicht nur Philosophia perennis, sie betreffen noch viel drastischer das Flaggschiff der deutschen Autorenblogs: Die Achse des Guten. Dieses soll offensichtlich gezielt versenkt werden, soll ausgeschaltet und aus dem Verkehr gezogen werden.

Die M-Medien haben die Herrschaftseliten längst weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht. Nicht nur Parlament und Regierung, auch Schulen, Hochschulen, christliche Kirchen, Gewerkschaft, Gerichte und die M-Medien sind lange schon von einigen wenigen Parteien unterwandert und zum Großteil okkupiert. Bleibt nur noch ein Bereich, den man noch nicht in seine Gewalt bringen konnte: das Internet. …

Den Blogbetreiber des letztgenannten, David Berger, hat man nun gerade auf facebook für 30 Tage aus dem Verkehr gezogen. …

Dirk Maxeiner, neben Henryk M. Broder der zweite Kopf der Achse des Guten schreibt heute auf achgut:

„Vergangenen Freitag bat uns unsere Anzeigenagentur um einen Rückruf. Es waren dort stapelweise Emails von Agenturen und Unternehmen eingegangen, die ihre Anzeigen nicht mehr auf der Achse des Guten platziert sehen wollten. Nicht ein paar der bisherigen Kunden. Alle. Wir sind jetzt „blacklistet“, so nennen sie in den Agenturen ganz ungeniert das Anlegen von schwarzen Listen.

Unser Anzeigen-Vermittler, mit dem wir gut zusammengearbeitet haben, bat uns den Vertrag einvernehmlich aufzulösen. Das haben wir getan, weil wir den Leuten noch mehr Schwierigkeiten ersparen wollten.

Muß man in Deutschland Angst haben, seine Meinung kundzutun? Vor einer Woche hätte ich noch gesagt: Nein. Heute lautet meine Antwort: Ja. …

Gerald Hensel, Strategy-Manager der Agentur Scholz & Friends, zu deren Kunden unter anderem die Bundesregierung zählt (und auch die Europäische Kommission, jf), stiftet unter dem Motto #kein-geld-für-rechts dazu an, die Achse des Guten zu boykottieren. … hat man sich einen Gegner ausgesucht, der leichter zu treffen ist: Die liberal bis konservative Mitte in Deutschland.»3 (philosophia-perennis)

Aufrechte Menschen erleben die Angriffe auf Meinungsfreiheit der letzten Tage, Monate oder Jahre und glauben, es liege nur an der jetzigen Regierung und Lage. Das ist ein Irrtum. Die Methodik ist älter. Suchen wir ihren wirklichen Ursprung!

«Bibliotheken in US-Universitäten kleben jetzt „Trigger-Warnungen” auf Literaturwerke: Studenten werden z. B. darauf hingewiesen, daß Ovids sublime Metamorphose Vergewaltigung „rechtfertigt”. Stanford University schaffte es 1988 sogar, Dante, Homer, Platon, Aristoteles, Shakespeare und andere Riesen der westlichen Kultur aus den akademischen Curricula auszuschließen: angeblich sind viele ihrer Meisterwerke „rassistisch, sexistisch, reaktionär, repressiv”. Dies ist das Vokabular der westlicher Unterwerfung unter den totalitären islamischen Fundamentalismus.»4 (fredalanmedforth)

So wertvoll und ehrenwert die Beobachtung ist – der letzte Satz ist völlig falsch. Nicht Unterwerfung unter Islamismus hat diese Methodik und Einstellung hervorgebracht. Der Grund für die Warnungen vor klassischen Werken „toter weißer heterosexueller Männer” war feministischer Druck und Haß auf die eigenen Männer. Seit Jahrzehnten wurde hier ein totalitäres Unterdrückungssystem geschaffen, das es grundlegender Feminismuswiderlegung unmöglich machte, Gehör zu finden.

Wenn jetzt eine neue Bewegung versucht, sich als zentrales Opfer zu inszenieren, ist das eine Geschichtsfälschung. Politische Korrektheit entstammt dem Feminismus und richtete sich gegen Männer und (auch nur vermeintlich) nichtfeministische Sichten. Von dort aus dehnte sich PK aus, indem andere Minderheit mit einbezogen wurden. Zunächst waren das Lesben, Homosexuelle, dann eine Unzahl erfundener „Gender”. Ebenso wurde versucht, die klassischen Minderheiten Amerikas – Schwarze und Indianer – zu vereinnehmen, um sich deren moralischen Status als einstmals Benachteiligte zu bemächtigen. Feministinnen nutzten jeden erfindlichen Vorwand für weitere Vorrechte, um ihre Diktatur zu errichten. Erst später hat der globalistische Feminismus dann die Dritte Welt und schließlich Einwanderer vereinnahmt und zu instrumentalisieren versucht. PK (denglisch: PC) ist eine Unterwerfung unter vom Feminismus geschaffenen Ungeist. Der aktuelle deutsche Invasionsmasochismus ist nur eine von vielen Folgen.

«Statt von Geschichte, Philosophie oder Soziologie zu sprechen, begannen wir von Frauenstudien, Afrikanerstudien, Genderstudien, X, Y, Z Studien zu lernen, statt Methoden zu erlernen. Das fand um 1990 – 2010 statt. Wenn du also nach den späten 1980ern geboren wurdest, wuchst du mit gewissen Erwartungen auf – Erwartungen, wie die, die wir jetzt mit „Sicheren Räumen” und Angriffen auf freie Rede erleben, und die Vorstellung, da „mein Gefühl deine Fähigkeit übertrumpft, etwas zu untersuchen.” … Inzwischen ist es ziemlich verbreitet, daß eine kleine Minderheit lauter Stimmen alle anderen erstickt.»5 (allthink)

Auch dies ist eine lobenswerte Einzelbeobachtung, allerdings von einem subjektiven Standpunkt. Der Verfasser obigen Zitats hielt, wie die meisten Menschen, das für normal, was in seiner Jugend üblich war. Nur Verschärfungen, die während seines erwachsenen Lebens erlebt wurden, werden von ihm, wie fast allen Zeitgenossen, bemerkt. Historisch ist die Behauptung allerdings falsch; sein Standpunkt ist bereits von einer früheren feministischen Phase geprägt. Wie meine Bücher beweisen, galt für alle feministische Wellen ähnliche Irrationalität und Unterdrückung anderer Meinungen. Ebenso wird nachgewiesen, daß diese Unterdrückung sich 1968 explosionsartig in der Gesellschaft auszubreiten begann. Das Wutgekreisch feministischer Hysterikerinnen, die Andersdenkende niederbrüllten, erscholl bereits 1968 an westlichen Universitäten; vermutlich gibt es genug historische Aufnahmen. Auch Erin Pizzey erwähnt in einem Interview die plötzliche massive Zensur nichtfeministischer Sichten bereits in den 1970ern, als feministisch gesinnte Frauen bereits Redaktionen dominierten. All das wird in meinen Büchern mit Quellnachweisen dokumentiert.

Es geht um die Ausschaltung anderer Sichten, eine Kulturrevolution, die 1968 gleichzeitig mit derjenigen von Mao in Rotchina begann, und auch inhaltlich viele Parallelen mit dem Maoismus aufweist. Der Unterschied ist nur: Maos Kommunismus ist längst untergegangen, im heutigen China eher peinlich. Die feministische Kulturrevolution hat dagegen ständig an Macht und Tiefenwirkung gewonnen. Beweise für den expliziten Bezug des Feminismus auf maoistische Methoden finden sich in meinem Buch „Ideologiekritik am Feminismus”, das in den nächsten Tagen erscheinen soll.

Als weiteren Grund für die ‚Politische Korrektheit’ wird von einem Blogautor vermutet, es solle ein linkes und feministisches Monopol auf Lügen errichtet werden. Deshalb würde einerseits von Linken und Feministinnen eine große Anzahl von Lügen verbreitet: Jede feministische Annahme ist falsch. Jede feministische Kampagne beruht auf Lüge. In der Regel gilt eher das Gegenteil feministischer Behauptungen. Die Regierungen der USA und BRD lösten Kriege mit Lügen aus: Die USA behaupteten, Saddam Hussein besäße Atomwaffen und rechtfertigte damit einen Krieg, der zur Destabilisierung der Region und dem Entstehen des Terrorstaates IS führte. Ähnliches betrieben die USA in Libyen und Syrien, mit ähnlich verhängnisvollen Folgen, zu denen auch – wie von Gaddafi vorhergesagt – eine Massenflut Afrikaner nach Europa gehören. Ein nicht gebrochenes Wahlversprechen der letzten Regierungen (bis einschließlich der Schröders) muß erst gefunden werden. Viel Glück beim Suchen!

Medien lassen wichtige Fakten aus, etwa die Herkunft von Gewalt und Gewalttätern, kommen sich dabei noch ethisch vor. Was gestern „rechtspopulistisch” war, wird heute von der Regierung zugegeben. Die zahlreichen Selbstwidersprüche und Falschdarstellungen in offiziellen Medien wurden anderswo dokumentiert. Wenn heute gegen „Falschnachrichten” (denglisch: „fake news”) agitiert wird, ist es daher peinlich: Es wird im Glashaus mit Steinen geworfen. Tatsächlich versuchen Medien, deren Glaubwürdigkeit schwindet, wohl ihre aufblühende Konkurrenz zu unterdrücken, indem sie ihnen vorwerfen, was sie selber tun. In der Folge stumpft das Publikum ab, weil es bereits so oft angelogen wurde.

«Lügende Medien und die Gewöhnung des Lesers daran, jeden Mist zu glauben, sind ein Produkt des Feminismus/Genderismus und des Political-Correctness-Gebashes.

„Mit dem Einwand, daß etwas nicht stimmt, mit der Frage nach Belegen oder auch dem Gegenbeweis kommt man in den Vereinigten Staaten inzwischen keiner Falschdarstellung oder Lüge mehr bei.”

Oh ja. Ergebnis von Gender und Feminismus. …

„Als ‚Fake’ gilt – hüben wie drüben des politischen Spektrums –, nicht nur eine falsche Sachdarstellung, sondern eine abweichende Meinung.” …

Ganz einfache Frage: Wer war zuerst da? Feminismus/Genderismus oder Alt-Right? Von wem muss es also kommen, wenn es beide machen? …

Sind nicht Linke, Genderisten, Feministen, Social-Justice-Warrior, kurz, das ganze Political-Correctness-Gesindel an die Macht gekommen, haben obendrein sämtlichen Quotenfrauen und Gender-Priesterinnen ihre Stellen verschafft und sämtliche öffentlichen Kassen geplündert, indem sie schlicht irgend etwas behauptet haben?

Warum fanden Medien, auch die FAZ, das bisher nicht anstößig, jetzt aber schon?

Warum schreibt niemand über linke Lügen?

Ist das Problem nicht offensichtlich gerade nicht die Lüge als solche, sondern daß die Linke aufschreit, weil sie ihr Monopol, ihr Patent, ihren Alleinanspruch auf die Lüge verletzt sieht und sie wieder für sich alleine haben will?»6 (danisch)

Solche Methoden haben das Lügen und die feministische Befindlichkeit in der Gesamtgesellschaft verankert. Gedanken und Sichten, die auch nur ansatzweise unbequem sind, stoßen auf feindselige Ablehnung, was auch bei meinen Büchern deutlich zu sehen ist. Geist und geistige Durchbrüche sind immer ein wenig unbequem, dafür ungemein spannend. Doch in dieser Epoche ist es so gut wie unmöglich, unbequeme Neuerungen zu verbreiten: Haß, Ablehnung, Hohn und Unterdrückung werden ausgelöst, aber keinerlei Interesse.

«Überall in den USA und in Großbritannien breitet sich eine Atmosphäre von Feindseligkeit gegen Meinungen und Ideen aus, die auch nur einen Anflug von Schmerzen verursachen könnten. … In der angeblichen Rechtfertigung der Ablehnung Frankreichs und seiner jüdisch-christlichen Kultur haben die Schulen den Boden geebnet, auf dem der islamische Extremismus ungehindert blüht und gedeiht. … Die Dschihadisten grinsen sicherlich über diese westliche politische Korrektheit, denn das Ergebnis dieser Ideologie ist die Abschaffung des westlichen kritischen Geistes und eine surreale Umerziehung der Massen durch die Vernichtung unserer Geschichte und den Haß auf unsere wahrhaft liberale Vergangenheit.

Bristol University in Großbritannien kam gerade unter Feuer für den Versuch, Roger Scruton „keine Plattform” zu geben für seine Ansichten über gleichgeschlechtliche Ehe. Mittlerweile geben britische Universitäten radikalen islamischen Predigern eine Plattform. Im politisch korrekten Universum sind konservative Denker gefährlicher als ISIS-Anhänger. Londons ehemaliger Bürgermeister, Boris Johnson, nannte diese Dystopie „die Boko Haram der politischen Korrektheit”. … Es gibt keinen besseren Verbündeten des islamischen Extremismus als dieses Heiligtum der liberalen Zensur»7 (gatestoneinstitute)

Sehr lobenswert und wichtig ist, sich gemeinsam gegen diesen politischen Staatsstreich zu wehren, mit dem die machthabende Elite sich gegen demokratischen Wandel abzuschotten versucht. Jedoch irren Oppositionelle, wenn sie glauben, dies sei eine neue Erscheinung und bezöge sich auf sie, ihre Opposition zum Islamismus oder dem Machtsystem Angela Merkels. Tatsächlich entstand die Methodik bereits 1968, als Feministinnen mit einer Kulturrevolution ein geistiger Staatsstreich gelang, sie eine diktatorische geistige Bestimmungsmacht aufzubauen begannen, was gedacht, gefühlt, gemeint und gesagt werden darf und was nicht. Ursache war das feministisch-weibliche Unbehagen, wenn ihrer Ideologie ungenehme Meinungen geäußert werden, am allermeisten, wenn Männer etwas sagen, das sie nicht von ihnen hören wollen.

Meine Bücher dokumentieren diese Vorgänge; seit Jahrzehnten sammle ich Beweise und wurde selbst in die Nichtwahrnehmung abgedrängt. Schon Esther Vilar hatte massive Probleme, wurde von allen deutschsprachigen Verlagen bis auf einen abgelehnt, bevor ihre klassische Feminismuskritik 1971 endlich erscheinen konnte. Ein US-Professor konnte seine interkulturellen Studien bereits 1968 fast nicht veröffentlichen und stellte einen Rekord an Ablehnungen für ein schließlich doch noch gedrucktes Buch auf, den meine Bücher später um Größenordnungen brachen: So viele Ablehnungen für ein doch noch regulär erschienenes Buch dürften einmalig sein.

Jahrzehntelang wurde mit der „Chauvikeule” und hysterischem feministischen Geschrei jede Wortmeldung unterdrückt, die den Grundlagen des feministischen Lügengebäudes widersprachen. Das zieht sich bis heute hin; gerade heute ging eine typische Verlagsantwort ein, die ich in das Buch „Fulminantes Finale. 1. Band” aufgenommen habe, für das ich noch einen Verlag suche:

«Völ­lig ta­bu ist es, re­ale Be­nach­tei­li­gung ein­hei­mi­scher Män­ner an­zu­spre­chen, die ihr Leben ru­i­niert. Das wird seit 1968 mit Phra­sen nie­der­ge­keult: jahr­zehn­te­lang dien­te da­zu die fe­mi­ni­sti­sche „Chau­vi­keu­le”, mit der Grau­sam­keit ge­gen­über Män­nern eben­so un­sicht­bar ge­macht wur­de wie ih­re re­a­le Ent­rech­tung. Nun ist als zwei­tes Ta­bu noch hin­zu­ge­kom­men, Mas­sen­mi­gra­ti­on zu kri­ti­sie­ren. Das Lei­den von Män­nern, die keine Frau ab­be­kom­men, ist scheiß­egal – em­pa­thie­un­fä­hi­ge Zeit­ge­nos­sen wer­den sich bei ih­rer Grau­sam­keit auch noch mo­ra­lisch ‚über­le­gen’ dün­ken.

«Be­treff: Re: Fwd: hoch­ak­tu­el­ler Ro­man über männ­li­che Ver­lie­rer von Fe­mi­nis­mus und Mas­sen­mi­gra­ti­on
Datum: Mon, 12 Dec 2016 16:14:25 +0100
Von: Lek­to­rat <███@eu­len­spie­gel­ver­lag.██>

Bei uns be­steht kein In­tres­se an frem­den­feind­li­chen und se­xi­sti­schen The­men. Aus die­sem Grund bie­ten wir Ih­nen kei­ne Zu­sam­men­ar­beit an.

M. ███
Lek­to­rat>»

Wohl­ge­merkt wird nicht ein­mal ei­ne Aus­sa­ge über das Buch ge­trof­fen, al­lein das The­ma reicht für Ab­leh­nung als ‚se­xi­stisch’.

Sol­che Ab­leh­nung drückt ei­ne ty­pi­sche, weit­ver­brei­te­te Ge­sin­nung ei­ner ge­stör­ten Epo­che und Ge­ne­ra­ti­on aus. Selbst er­schüt­tern­de, un­mensch­li­che Grau­sam­keit ge­gen­über den ei­ge­nen Män­nern darf kein The­ma wer­den, das seit zwei Ge­ne­ra­ti­o­nen als ‚se­xi­stisch’ ge­brand­markt, auf die­se Wei­se un­sicht­bar ge­macht und un­ter­drückt wird. We­he, Be­vor­zu­gung Frem­der wird auch noch an­ge­spro­chen!»

Feministinnen haben die Methoden ersonnen, mit denen heute ein neuer Typus politisch korrekter Diktatur die Macht ergreift, unbequeme Meinungen zum Schweigen zu bringen sucht. Ursprünglich war es die „Chauvikeule” und das Märchen vom „allgegenwärtigen, frauenunterdrückenden Patriarchat”, mit dem sie jede Tatsache, jede logische Schlußfolgerung und jede Sicht ausschalteten und unterdrückten, die ihnen nicht genehm war. Danach wurden ganze Generationen manipuliert und mit ihren Ideologieklischees von der Wiege an gefüttert, damit sie ihre Lügen ja für selbstverständlich und ‚normal’ halten.

In dem Augenblick, als Frauen in männliche Gruppen drängten, fühlten sie sich ‚schutzlos’, weil sie evolutionär gewöhnt sind, in besonders geschützten und bevorzugten Frauengruppen – oder als bevorzugte und geschützte Mutter – zu leben. Also fühlten viele Frauen sich unter Männer in derem natürlichen, kompetitiven und rauheren Umgang unwohl, den sie nicht gewohnt waren, daher fälschlich für ‚Unterdrückung’ hielten. Folglich verboten sie Männern ihre natürlichen Verhaltensweisen und ihre Meinungsfreiheit. Dies war und ist der Kern ‚Politischer Korrektheit’ und der heutigen Diktatur neuen Typs. Von diesem Kern her hat sich diese Methodik der Gleichschaltung seit 1968 Schritt für Schritt in neue Themengebiete und durch die gesamte Gesellschaft gefressen.

Wenn wir die Ursache und den Ursprung des neuen Diktaturtyps und ‚Politischer Korrektheit’ nicht abstellen, werden wir die Probleme niemals wieder überwinden können. Feminismus hat Frauen unsterblich blamiert. Wichtig ist, daß diese es bemerken, bevor sie ihre Blamage durch den Feminismus weiter vergrößern.

Fußnoten

5 «Instead of talking about History, Philosophy, and Sociology, we started learning about Women’s Studies, Black Studies, Gender Studies, X, Y, Z Studies as opposed to learning methods. This took place from around 1990–2010. So if you were born after the late 80’s or later you grew up with certain expectations – expectations like what we see now with “Safe Spaces” and attacks on Free Speech and the idea that “my feelings trump your ability to inquire about anything.” … But now it’s sufficiently common that the small minority of vocal voices drown out everyone.» (https://www.allthink.com/1759743)

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