Alles immer genau verkehrt herum berichten

Unsere Medien beherrschen eine Kunst: alles, was mit Geschlechtern zu tun hat, genau verkehrt herum zu berichten. Ursache sind offenbar die in meinen Büchern herausgearbeitete evolutionär schiefe Wahrnehmung und ihre ideologische Übersteigerung, die wir drei feministische Wellen lang nicht wahrnahmen. Doch nun hat sich die bevorzugte Gruppe gewandelt: Migranten sind (auf weibliche Einladung) hinzugekommen, was nicht der angeborenen Verdrängung unterliegt. Daher nehmen einige aufrechte Journalisten wahr, wie verdreht berichtet wird:

«Claudio Casula / 10.12.2016
Wie aus tumben Deutschen nette Leute werden …
24 Milchkühe und kein Mann (ARD)
Die bayerische Bäuerin Elli (Jutta Speidel) verwitwet und kann den Hof nicht mehr allein bewirtschaften. Sie sucht Hilfe – und der sympathischste Interessent kommt aus Simbabwe …
Diese Geschichten sind wirklich viel schöner als die Realität.»1 (achgut)

Eine Vielzahl Sendungen wiederholt das Dauerfeuer der Propaganda in Fernsehunterhaltung, allerdings ohne Verkuppelung: Krauses Glück (ARD), Dreiviertelmond (Arte), Der Andere (ZDF), Krüger aus Almanya (ARD). Sehr wohl wird die alte feministische Propaganda von lächerlichen oder bösen Männern fortgesetzt, die ich bereits in den 1980ern und 1990ern dokumentierte. Von Fe­mi­ni­sten be­trie­be­ne Ein­sei­tig­keit und Zen­sur bis zum Boy­kott an­de­rer Mei­nun­gen be­kun­de­te Bax be­reits 1913 als da­mals all­ge­mein be­kann­tes Fakt der er­sten fe­mi­ni­sti­schen Wel­le.

«Der Miesepeter Hartmut (Elmar Wepper) ist ein Stinkstiefel vor dem Herrn. … Der verbitterte Pensionär Paul … um dem Mädel die Rassenschande-Flausen auszutreiben. Dort geht der teutonische Tollpatsch unterwegs verloren» (a.a.O.)

Natürlich wird die Rassistenkeule hervorgeholt, obwohl es für das eigene Fortleben wichtig ist, nicht noch mehr fruchtbare Mädel zu verlieren. Verächtlich machen läßt sich alles, was Männer tun und bei Frauenmangel dringend brauchen.

Meine Dokumentation kraß männerfeindlicher Diffamierung rund um die Uhr in allen Medien, die seit den 1980ern ein Trommelfeuer feministischer und misandrischer Darstellungen brachten, so daß es sich von einer Gemeinheit zur nächsten zappen ließ, wurde jahrzehntelang ignoriert und konnte erst vor kurzem ansatzweise in einigen meiner Bücher gedruckt und verlegt werden, die freilich ungelesen untergehen, weil niemand berichtet. Die Verdrängung der Wahrheit in Geschlechterdingen wirkt sichtlich. Der zitierte Artikel berichtet deswegen und wird auch gelesen, weil weniger die feministische, sondern die politische Schiefsicht kritisiert wird.

Es wird vorgeführt, eine Bäuerin finde keinen Mann, obwohl bei uns Männerüberschuß besteht. Frauenmangel gab es bereits, als das Zahlenverhältnis zwischen Mann und Frau noch 1:1 war. Biologisch sind es fruchtbare Frauen, die über sexuelle Selektion auf unerfindliche Weise für ‚gut’ befundene Männer wählen, was eine breite Mehrheit diskriminiert.

Dies ist keine graue Theorie; ich habe es selbst erlebt, nicht nur persönlich, wie meine literarische Buchreihe beschreibt, sondern bei anderen Menschen. Im ersten Dorf außerhalb unsrer Stadt, wo meine Eltern Freunde hatten, wohnte ein Bauer, der keine Frau gefunden hatte, weil bäuerliche Arbeit für hart galt, daher unattraktiv war für Mädchen, die sich lieber ein schönes, bequemes Leben in der Stadt suchten. Die Emanzipation nach der ersten feministischen Welle hatte Frauen traditioneller Arbeit entfremdet. Soll­te der Mann doch ackern und schuf­ten! Frau­en wur­den sich zu fein da­für. Das Aus­land war noch weit; es war ei­ne Zeit, wo meist mit Schif­fen ge­reist wur­de, so daß frem­de Kon­ti­nen­te Wo­chen der Reise aus der Welt la­gen. Auf die Idee, es im Aus­land zu ver­su­chen, kam da­mals nie­mand, zudem hätte er kaum einfach seinen Hof monatelang unversorgt lassen können.

Der arme, rechtschaffene Mann, der nun einmal von seinen Eltern einen Bauernhof geerbt hatte, blieb also allein, wie viele Männer. Wehmütig sah er dem Leben zu, das ihm keine Frau gegönnt hatte, ließ im Alter Haus und Dach verfallen, da es sich nicht lohnte, für fremde Erben noch Arbeit in das Haus zu stecken. Für seine Kinder hätte er es gerne getan! Schon von weitem war sein baufälliges Dach sichtbar, ein Wahrzeichen seines Leids.

Schon aus Mittelalter und früher Neuzeit finden sich Berichte von Handwerksständen, in denen nur ein kleiner Bruchteil der Männer jemals so hoch aufsteigen konnte, daß eine Heirat möglich war. Der Rest mußte sein ganzes Leben ohne Gattin, Familie und eheliche Nachkommen fristen. Frauen dagegen hatten von Geburt das große Los gezogen: Sie galten als fruchtbar, waren begehrt, ohne viel dafür tun zu müssen, außer sich halbwegs anständig zu benehmen. Für Männer war das sehr viel schwieriger. Sie mußten sehr viel mehr dafür tun, was vielen nicht gelingen konnte.

Nicht die Männer waren schuld, sondern die sozialen Bedingungen ihres Handwerksstandes und über­höh­ten An­for­de­run­gen an Män­ner, die es bei allergrößtem Fleiß nur wenigen Männern gestatteten, bis zur Ehetauglichkeit aufzusteigen.

Doch das nehmen wir nicht wahr, obwohl es die Wahrheit ist. Statt des typischen und häufigen Falles stürzen sich die Medien auf seltene oder erfundene Fälle, wo die bevorzugte Frau im Nachteil ist, weil es uns angeboren ist, mit Frauen Mitleid zu haben, nicht aber mit Männern. Solche schiefe Berichterstattung ist eine Art Pornographie der Desinformation.

Dies alles gilt bereits bei einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Mann und Frau. Hinzu kamen noch verwöhnte Frauen in Folge der ersten feministischen Welle, was heute völlig vergessen worden ist; ja, frühere Feminismen sind „heiliggesprochen” worden. Mein erster Band der „Flaschenpost in die Zukunft” zur ersten Welle wird diesen Mythos widerlegen, die vergessene und verdrängte Wahrheit aufzeigen. (Das Buch liegt einem mit Absicht nicht genannten Verlag bereits druckfertig vor und steht unter Vertrag.)

Seit Jahrzehnten werden wir zunehmend zum Ziel von Wirtschaftsmigranten, die teils unter dem Vorwand von Asyl zu uns kommen. Es ist ein offenes Geheimnis, daß es sich zu allen Zeiten dabei in großer Mehrheit um Männer handelt. Auch mein Buch „Die Genderung der Welt” berichtet von diesem Phänomen, daß es stark überwiegend Männer sind, die bei Krisen, Armut oder aufgrund von Gender-Mainstreaming entwurzelt werden und in die Ferne ziehen. Das seit Jahrzehnten als Hauptziel von Entwicklungshilfe vorgeschriebene Gender-Mainstreaming hat zur Massenmigration beigetragen.

So gab es bereits in den vergangenen Jahrzehnten einen wachsenden Männerüberschuß, bei dem logischerweise es die Männer sein müssen, die teilweise keine Frau abbekommen können. Die bereits durch weibliche Selektion schiefe Lage ist daher seit Jahrzehnten her noch schiefer geworden. Doch für reale männliche Nachteile sind wir blind. Stattdessen bedauern und bemitleiden wir gerührt oder empört eingebildete weibliche Nachteile, worauf alle feministische Wellen zurückgehen und auch mediale Berichterstattung oder die Auswahl von Stoff für Unterhaltung.

Daher ist es grundfalsch, von Frauen zu berichten, die keine Männer finden, wenn der typische und häufige Fall umgekehrt ist und numerisch sein muß. Doch unsere schiefe Wahrnehmung sträubt sich gegen die Wirklichkeit, will alles genau falsch herum sehen. Darum werden meine Bücher seit Jahrzehnten ignoriert, verhöhnt, mit persönlichen Tiefschlägen beantwortet, werden männliche Verlierer ausgeblendet, übersehen. Sie existieren für uns nicht, erscheinen unwichtig. Stattdessen wird die Lage genau falsch herum dargestellt, wie es uns innerlich berührt.

Schiefe Wahrnehmung und feministische Macht ermöglichten, die Verdrängung und Erniedrigung heimischer Männer durch frühere feministische Wellen auf eine noch extremere Weise zu übersteigern: durch das Einlassen einer Millionenflut.

Die jüngste Invasion erbrachte eine weitere Verschärfung, wobei der Männerüberschuß historisch einmalige Dimensionen und Millionenzahl erreichte. In dieser Lage falsch herum zu berichten ist eine Verhöhnung des realen und millionenfachen Leids von Männern.

Auch Frau­en lei­den un­ter den Fol­gen, stei­gen­der Kri­mi­na­li­tät, Be­lä­sti­gung und Ge­walt. Ob­wohl sie mehr Aus­wahl ha­ben denn je, wird ih­nen die Er­nied­ri­gung des „wei­ßen he­te­ro­se­xu­el­len Man­nes” nicht gut be­kom­men. Die „Ide­o­lo­gie­kri­tik am Feminismus” zeigt, wie Fol­ge­schä­den der er­sten fe­mi­ni­sti­schen Wel­le Aus­lö­ser der zwei­ten Wel­le wur­den, u.s.w. Sie re­bel­lie­ren ge­gen Schä­den, die sie selbst ver­ur­sacht haben.

Fußnote

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