Tägliche Wahrnehmungsverzerrung – wo ein zentrales Tabu wirkt

Zufällig geriet ich heute im Internet an einen Blogartikel, in dem viele Vorteile aufgereiht wurden, die Asylbewerber vor heimischen Erwerbstätigen haben1. Es begann mit freier Grundversorgung und viel Geld für nichts. Im Internet kursierte ein Bankauszug, der einem Asylanten als monatliche Nettozahlung über 1400 € auswies.

Ohne Prüfung von Echtheit und Hintergrund bleibt als Tatsache, daß erst solche großzügigen Geschenke Menschenströme aus Afrika in Bewegung gesetzt haben, und manch fleißiger Einheimischer den Spaß nicht nur mit seinen Steuermitteln bezahlt, sondern nach Abzug von Steuern, Miete, laufenden Rechnungen netto weniger in der Tasche hat. Sicherlich gilt dies für etliche Geringverdiener oder 1-Euro-Jobber.

Der Blogartikel unbekannter Herkunft erwähnte eine Vielzahl Fälle, in denen schwarz und unkontrolliert Eingereiste bevorzugt werden, bei Behörden, staatlichen Einrichtungen, von Krankenkassen, denen deswegen plötzlich Milliarden fehlen nach vorherigem Überschuß, seit sie diese von den Versicherten abgezweigt haben. Die Politiker griffen auch bei der Rentenversicherung in die Kasse, um Geld zu haben für den unnötigen Menschenstrom, der unser Land verarmt, eine Helfer- und Schleuserindustrie dagegen bereichert.

Öffentlicher Nahverkehr, Schulen, Kindergärten – zahlreiche Einrichtungen benachteiligen werktätige einheimische Steuerzahler, behauptet jener Blog. Darüber hinaus sollen Erwerbstätigen aufgrund der Menschenflut Plätze in Einrichtungen fehlen.

Ich war erstaunt über die Länge der Liste, in die einiger Fleiß gesteckt worden sein muß. Weder geht es darum, diese hier vorzustellen – etliche Punkte mag ich vergessen haben –, noch habe ich vor, die Einträge auf ihre Richtigkeit zu überprüfen oder gar zu bewerten. Dies ist weder meine Baustelle noch mein Argument. Vielmehr habe ich so ausführlich berichtet, um auf einen entscheidenden Umstand hinzuweisen und zu verdeutlichen, wie vielsagend dieser ist: Der entscheidende Nachteil für männliche Steuerzahler fehlt nämlich.

Jeder unbegleitete männliche Migrant verändert das Zahlenverhältnis zwischen Männern und Frauen. Jeder überzählige männliche Zuwanderer erschwert mindestens einem heimischen Mann Liebesleben, Sex, Fortpflanzung oder Familiengründung, oder versaut sein Leben sogar vollständig, weil er ausgeschlossen wird und leer ausgeht, seine Lebenszeit ungenützt, ohne Sex, Liebe, Familie vertun muß.

Das sieht niemand, ist ein blinder Fleck der Wahrnehmung, tiefverwurzeltes Tabu, von mächtigem Vorurteil und Ideologie verbotener Gedanke.

An dieser Stelle fallen Trolle über mich, meine Artikel und Bücher her, um jeden solchen Gedanken zu unterdrücken, lächerlich zu machen, öffentlichkeitswirksam zu verreißen, damit er sich ja nicht ausbreiten kann. Denn bei diesem Thema handelt es sich um den am hochgradigsten tabuisierten Bereich menschlichen Lebens, um eine biologische Kernfrage des Lebens, zugleich um den Kern der Unterdrückung und von Kultur.

Was für eine irrationale Wut, für ein fanatischer Haß, aggressive Emotionen dahinterstecken, zeigt die Beharrlichkeit, mit der länger als einen Monat einige virtuelle Netzidentitäten mit wütend wiederholten Parolen in Großbuchstabengebrüll über mich herfallen, um die Idee im Keim zu ersticken, Männer könnten unterdrückt sein oder ein moralisches Recht auf Liebe, Sex und Fortpflanzung haben. Gäben sie das zu, fiele das ganze derzeitige Unterdrückungssystem wie ein Kartenhaus in sich zusammen, brächen Feminismus und mit Steuermitteln bezahlte Gleichschaltung, die laufende Kulturrevolution zusammen.

Fortpflanzung und damit Sex, Paar- und Familienbildung sind biologisch zentraler Bereich des Lebens, ebenso von Kultur und Zivilisation. Wer hier etwas auch nur geringfügig bewegt, der bewegt alles, setzt eine Kettenreaktion in Gang, läßt die Gesamtgesellschaft sich bewegen, mit unbekanntem Ausgang.

Mächte, deren moralische Rechtfertigung darauf beruht, Mehrheiten (Frauen), die sich zur Minderheit und zu unrecht als „benachteiligt” und „unterdrückt” erklärt haben, können am allerwenigsten von allen Dingen der Welt akzeptieren, daß diese Lüge aufgeklärt und Männer als biologisch wie kulturell benachteiligt und unterdrückt erkannt werden. Ebenso ist am meisten von allen Lebensbereichen weibliche Bevorzugung und Dominanzmacht durch sexuelle Selektion an Männern bereits evolutionär geschützt, ebenso kulturell, dann nochmals verschärft und extrem übersteigert durch Feminismus.

Feminismus hat den Bogen so lange überspannt, bis er gebrochen ist. Feministinnen werden sich noch über die Ergebnisse ihrer Ideologie wundern. Es wird ganz anders kommen, als sie es sich vorgestellt haben. Die ZauberlehrlingIn hat Kräfte entfesselt, die zu steuern sie nicht fähig sind; sie werden ohnmächtig und entsetzt zusehen, wie die feministische Kulturrevolution ihre Urheberinnen frißt. Zunehmende (nicht nur) sexuelle Belästigungen in der „bunten Gesellschaft” werden Frauen zeigen, daß Feministinnen niemals die Sache gesunder Frauen vertreten haben.

Derzeit ist es tabu und lächerlich, Mitgefühl für männliche Verlierer weiblicher Diskriminierung zu fordern, bis hinein in die winzige (ohnehin meist feministisch geprägte) Männerrechtlerszene. Doch das wird sich ändern müssen. Diese Unfähigkeit ist Grundübel der Zeit, so wie Antisemitismus Grundübel der Nazizeit war.

Kein anderer Punkt der Liste wirklicher oder angeblicher Nachteile heimischer Erwerbstätiger gegenüber sinnwidrig ins Land gelassenen Millionenfluten, die ihren Familien zu Hause fehlen, hat im entferntesten die Bedeutung, die sexuelle Verdrängung einheimischer Männer hat. Sex, Liebe, Paarbildung und Familie entscheiden über Fortpflanzung und Fortleben in Kindern, was aus Sicht der Zukunft und Evolution einzig wichtig ist. Sämtliche materiellen Fragen verblassen dagegen. Ob wir Geld haben oder Status verblaßt gegen die zentralen Fragen des Lebens. Solange wir über das zum Überleben und Arbeiten nötige verfügen, haben Geld, Status, materielle und soziale Dinge und Einstufungen begrenzten Nutzen. Biologisch gesehen liegt ihre zentrale Bedeutung darin, Frauen zu signalisieren, etwas zu taugen: „Gewähr mir Zugang, denn ich habe gezeigt, etwas zu taugen.”

Daher kann kein Geld der Welt, kein Reichtum, Luxus, kein Titel, Beruf, Erfolg, nichts auf der Welt entschädigen für Ausgeschlossensein von Sex, Liebe, Paarbildung oder Familie. Denn ihr Hauptwert ist, Zugang zu gewähren.

Eine der Grausamkeiten femanziger Revoluzzer, die ab 1968 die bürgerliche Gesellschaft abermals überrannten, war, ausgerechnet hoffnungsvolle, fähige junge Männer der Bildungselite, die den RevoluzzerInnen bei fairem Vergleich überlegen waren, anfeindend abzuwimmeln, von den gerade in der „sexuellen Revolution” erprobten Freiheiten ebenso auszuschließen wie von traditionellen Liebschaften und funktionierenden, harmonischen Familien und Gemeinschaften, die es nicht mehr gab. Fast jede Frau, „die etwas auf sich hielt”, wurde einige Jahrzehnte lang von den Feministinnen aufgesammelt.

Daß fähigen Männern, die von den 1968ern damals überrollt wurden, die Karriere versaut, die Universitäten weggenommen wurden, wo sie sachlich hochwertige Forschung geliefert hätten statt feministischen Ideologiegewäschs der Usurpatorinnen, daß ihnen Status genommen, ihr Ansehen vermiest, ihr einstiger beruflicher Weg genommen, wurde, all das ist schlimm und betrüblich, doch verblaßt gegen Ausgrenzung und Abwimmlung. Denn biologisch wie kulturell diente all dies vor allem dazu, Anerkennung zu finden, zugelassen zu werden. Das jedenfalls ist die biologische Grundkraft solchen Strebens, wie uns Evolution lehrt.

Mit ihren jahrzehntelangen Schmutzkampagnen gegen Männer und Männlichkeit, ihrer absurden Hysterie eines angeblichen „sexualisierten Krieges gegen Frauen”, obwohl tatsächlich Frauen sexuell dominant sind durch sexuelle Selektion, die gerade entfesselt und auf die Spitze getrieben wurde, und Feministinnen tatsächlich nachweisbar, nach eigener Bekundung, einen radikalen einseitigen Geschlechterkrieg gegen Männer, Männlichkeit und ein frei erfundenes „Patriarchat” führten2, war ein Klima geschaffen worden, in dem immer mehr Männer zu Verlierern weiblicher Selektion, Opfern feministischer Ideologie und allgemeiner Misandrie werden mußten, eines in der Gesamtgesellschaft tief verankterten Männerhasses.

Die selektierten Männer waren kaum besser dran, wenn sie von Trennung ruiniert ihr Leben als abwesender Zahlsklave fristen mußten.

Deutlicher Ausdruck dieser Misandrie: Die wütende Empörung gegen jeden Versuch, Anteilnahme und Mitgefühl zu verlangen, wie sie menschlich selbstverständlich sein sollten. Das Niedertreten ungelesener Bücher und Argumente. Die intolerante Gesinnungsdiktatur, die Kritiker und Kritik um jeden Preis niedermachen will, bevor sie ein Publikum finden.

Doch dieser biologische, evolutionäre und kulturelle Dreh- und Angelpunkt ist zu wichtig, um ihn aufzugeben, nur weil Etablierte empört verhindern wollen, daß ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wird, auch die Gesamtgesellschaft mit Häme reagiert, sogar manche davon geprägte „Männerrechtler” intuitiv keine Empathie empfinden.

Alles Private ist Ihnen politisch und wird politisiert, gegendert ab KiTa und Kindergarten; doch wenn andere sich zu Wort melden und von verheerenden Problemen berichten wollen, die jene Kulturrevolution anrichtet, dann soll das Private plötzlich nicht mehr politisch, sondern persönliches Pech sein, das niemanden anzugehen habe.

Für die Gesellschaft freilich ist noch fataler das Zerschlagen organisch über Jahrmillionen gewachsener Kultur, des Erbes der Menschheit. Auch die männliche Geschlechtsgruppe und ihre Aufgaben gehörte dazu.

Während ich diesen Artikel im Haupt entwarf, weil ich ohne Rechner im Zug saß, stieg ein Mann zu, der Ausländerdeutsch sprach, setzte sich neben eine blonde Frau, die er freundlich beredete; immer näher kam er heran, bis sie bei Umarmung, in die Augen schauen, Händchen halten und dergleichen waren. Hat ein flüchtiger Bekannter sie im Zug herumgekriegt, während Einheimische der einstigen Elite jahrzehntelang diskriminiert wurden? Oder war er doch bereits ihr Freund, obwohl solches Verhalten für etablierte Paare in der Öffentlichkeit nicht gerade typisch ist? Egal, in jedem Falle verbleibt als Fakt: Der Einwanderer gewann heimische Frau, während es fähige Einheimische gibt, die von Gesellschaft und hiesigen Frauen jahrzehntelang diskriminiert wurden.

Fußnoten

1 Konjunktiv I, gleichlautend mit Indikativ Präsens

2 bei dem Männer den Feministinnen auch noch halfen, die eigene Unterdrückung unterstützten!

Hier weiterlesen:

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