Gegensätzliche Behandlung wegen schiefer Wahrnehmung von Geschlechterfragen

Binnen eines Tages wurde kraß gegensätzliche Behandlung von Männern und Frauen in den Rollen vermeintlicher Täter und vermeintlicher Opfer gemeldet.1 Das führt uns einen teils evolutionär angelegten, teils feministisch übersteigerten Mechanismus vor Augen. Deshalb präsentiere ich Einzelfälle, obwohl diese Tendenz sich seriös über umfangreiche Erhebungen aufzeigen ließe, was in anderen Schriften erfolgt ist. Doch nüchterne Fakten gehen leicht unter, weshalb sie hier anschaulich „exemplarisch” vorgestellt werden mögen.

«Ein Mann, der 28 JAHRE eingekerkert war, nachdem eine Frau träumte, er habe sie vergewaltigt, wurde nach dem Geständnis eines anderen Mannes befreit
Clarence Moses-EL wurde 1988 schuldig gesprochen und zu 48 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er eine Frau vergewaltigt und angegriffen habe, als sie von einem nächtlichen Gelage nach Hause zurückkehrte
Als die Polizei sie fragte, wer sie angegriffen habe, nannte sie ursprünglich den Mann, der nun gestanden hat
Mehr als einen Tag nach dem Angriff identifizierte die Frau im Krankenhaus Moses-EL als Angreifer, sagte sein Gesicht sei ihr im Traume erschienen …
Der Umschwung kam im Dezember 2013, als ein anderer Mann, L.C. Jackson, ihm einen Brief ins [im?] Gefängnis schickte, er könne nicht glauben, Moses-EL werde beschuldigt, die Frau vergewaltigt zu haben, weil er zur selben Zeit jene Nacht ‚Sex mit ihr hatte’.»2 (Daily Mail)

Das Strafmaß für die angebliche Vergewaltigung einer Frau durch einen Mann betrug 48 Jahre, von denen der Mann 28 Jahre bereits im Gefängnis verbracht hat. Die Verurteilung stützte sich auf einen Traum der Frau; ursprünglich hatte sie einen anderen Mann als Täter genannt. Mit anderen Worten, der eine jahrzehntelange Freiheitsstrafe büßende Mann wurde ohne Beweise aufgrund bloßer Bezichtigung verurteilt, obwohl etwas so subjektives und unverläßliches, sogar albernes wie ein „Traum” im Spiel war. Daß Träume gerichtlich irrelevant sind, jeder alles träumen kann, sollte der gesunde Menschenverstand sagen, ist wissenschaftlich ebenso klar, und sollte einem Gericht bekannt sein. Verschlimmert wird das Fehlurteil noch dadurch, daß die Frau nacheinander verschiedene Männer als Täter bezichtigte, was zur Vorsicht hätte mahnen sollen.

Der zuerst genannte Mann schrieb kürzlich, nach 28 Jahren, aus freien Stücken dem Verurteilten, er habe in jener Nacht zur fraglichen Zeit Sex mit der Frau gehabt, daher könne der Verurteilte keine solche Tat begangen haben. Der tatsächliche Vorgang jener fernen Nacht dürfte unschön sein, doch wäre es laut der Schilderung L.C. Jacksons keine Vergewaltigung, für die es nach wie vor keinen Beleg als die Behauptung der Frau gibt. Ob sie stattgefunden hat ist ungeklärt. In jedem Falle ist der um 28 Lebensjahre beraubte Mann unschuldig.

Ganz anders ergeht es bei einer tatsächlichen, erwiesenen Vergewaltigung im Sinne des Gesetzes, wenn die Täterin weiblich und das Opfer männlich ist. Binnen eines Tages ging eine Meldung ein, nach der eine Frau nicht ins Gefängnis kam für ein vergleichbares Delikt, das wirklich begangen wurde. (Der Vorfall selbst stammt aus dem Vorjahr.)

«21jährige Kinderbetreuerin, die mit einem elfjährigen Jungen Sex hatte, kommt NICHT ins Gefängnis …
Für das Vergehen wurde ihr eine Bewährungsstrafe gegeben …
Von Richard Spillett für Mail Online
Veröffentlicht 8. Dezember 2015
(Verschickt auf Twitter mit Kommentar am 23.08.2016: „Ammy: Feministen schreien „Vergewaltigungskultur”, wenn ein Mann eine milde Strafe für Vergewaltigung erhält, sind aber still, wenn eine Frau ganz ohne Gefängnis davonkommt.”)»3 (Twitter)

Nach geltendem Gesetz ist Sex mit Minderjährigen eine Vergewaltigung.

Ergebnis: Der unschuldige Mann saß 28 Jahre im Gefängnis für eine Vergewaltigung, die er nicht begangen hat, die es eventuell gar nicht gegeben haben könnte. Die schuldige Frau kommt nicht ins Gefängnis für eine Tat, die es wirklich gegeben hat. Nachdem generationenlang die Behandlung von Frauen über das biologisch gegebene Maß hinaus extrem privilegiert wurde im Vergleich mit härterer Behandlung von Männern, weil feministische Wellen das vorher schon schiefe Gleichgewicht gänzlich umgestürzt hatten, ist nun die nächste Stufe an Ungerechtigkeit erreicht worden.

Eine weitere privilegierte Gruppe ist hinzugekommen im Zuge der durchgeknallten faktischen demographischen Landnahme aufgrund eines veralteten Asylrechts, der demographischen Implosion, die Folge von Geburtenrückgang durch Feminismus und Verhütung ist, und der Macht von Frauen, die feministisch geprägt sind und biologisch nichts zu verlieren haben, weil ihre genetischen Linien nicht aussterben, wenn ihre eigenen Männer genetisch, bei Sex, Liebe und Fortpflanzung verdrängt werden, wofür diese mit Steuern und längerer Lebensarbeitszeit noch die Kosten zu tragen haben.

«23.08.2016
Mißbrauch in Penzing
Flüchtling soll 12-Jährigen belästigt haben
In Österreich soll ein Asylbewerber einen kleinen Jungen sexuell belästigt haben. Die Polizei zweifelt nicht an der Glaubwürdigkeit des Opfers, doch die Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen ein. Mit einer sonderbaren Begründung.»4 (News.de)

Nicht nur Frauen, sondern auch Migranten erhalten meist milde oder gar keine Strafen. Oft erhebt die Staatsanwaltschaft nicht einmal Anzeige. Sogar die Polizei wird selten tätig oder läßt Täter laufen, weil gegen Täter aus dieser privilegierten Gruppe selten vorgegangen wird, was nicht nur an Umständen und Überlastung, sondern auch an politisch verordnetem Vertuschen liegt. Deswegen sind sogar die sonst so privilegierten Frauen erstmals oft auf der Verliererseite, wenn Übergriffe von den privilegierten Landnehmern begangen wurden. Handelt es sich um männliche Opfer, bei denen erschwerend die schwule, ihrer Natur und Veranlagung widerstrebende Ausrichtung der Tat hinzukommt, die wesentlich belastender für Männer sein dürfte als heterosexuelle Vorkommnisse, dann ist die Neigung, dem Beachtung zu schenken, geringer als bei Frauen.

Hier handelte es sich um einzelne, aber aussagekräftige Fälle. Daß diese kein Zufall sind, sondern es eine solche Tendenz gibt, läßt sich zeigen. Wir haben sprichwörtlich die Spitze eines Eisbergs betrachtet. Genauere Untersuchung gibt es in Büchern. Hier schlägt wieder eine Falle zu: Arbeite ich seriös in Büchern, werden diese nicht gelesen, sondern ungelesen in Unkenntnis als „unplausibel” verhöhnt, weil die Ergebnisse abgelehnt werden, nach dem Motto: „Es kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf.”

Schon mehr als einen Monat wüten einige Nichtleser als Trolle, weil sie es nicht ertragen können, daß andere ein Buch lesen könnten, in dem etwas drinzustehen scheint, was ihrem Vorurteil widerspricht. Sachliche Beweise gelten als „trocken”, Wissenschaft als „angestaubt” und zu „anstrengend”.

Was geht, sind emotionale, unsachliche, packende Fälle. Doch so darf nur die Gegenseite arbeiten, die seit Generationen mit falschen, aber aufwühlenden Behauptungen durchkommt. Bei mir ist zu erwarten, daß lamentiert wird, Einzelfälle seien statistisch unerheblich. Was immer ein Feminismuskritiker tut, er wird es niemals dem Zeitgeist recht machen können. Nicht an seiner Methode liegt es, welche auch immer er wählt, genauso wenig an Qualität, sondern an der Tatsache, daß er Feminismuskritiker ist und daher Dinge vertritt, die andere so unerträglich finden, daß sie ungelesen zertrampelt werden müssen. Seit über einem Monat trollt eine virtuelle Netzidentität gegen „Die Unterdrückung der Männer”, von dem diese virtuelle Person nur den Titel kennt, weil es nicht sein darf, daß Männer unterdrückt sind, die bloße Vorstellung niedergemacht werden muß.

«rote_■■■:
MEINE GANZE VERDAMMTE KRITIK AN HERRN DEICHMOHLE BESTEHT IN EINER ARGUMENTATION, DEREN SCHLUSSFOLGERUNG IST, DASS MÄNNER NICHT, ICH WIEDERHOLE, NICHT DISKRIMINIERT WERDEN!»

Seit über einem Monat brüllt diese virtuelle Person im Schutze ihrer Anonymität mit einem Riesenaufwand an Zeit, kannibalisiert eine Debatte, weil sie die Vorstellung nicht ertragen kann, Männer könnten unterdrückt sein. Welcher gesunde Mensch beschäftigt sich über einen Monat damit, ein Buch zu verreißen, das nicht gelesen wurde, bis auf den Titel unbekannt ist? Was für gewaltige Intoleranz ist nötig, um in ausfälliger, niedertrampelnder Weise über Verfasser und Buch herzufallen, von dem nur der Titel bekannt ist und mißfällt? Wird die Person bezahlt, oder ist sie einfach unfähig, Andersdenken zuzulassen und neue Argumente und Fakten zur Kenntnis zu nehmen? Ihre Schlußfolgerung ist falsch, weil die Fakten ungelesen ignoriert wurden. Wenn sie es nicht interessiert, wieso beschäftigt die Person sich nicht mit etwas anderem, was ihrem Interesse entspricht, sondern hat seit einem Monat nichts besseres zu tun, als über ein ungelesenes Buch und den Verfasser herzufallen, sie lächerlich zu machen und andere vom Lesen abzuschrecken?

Doch diese emotionale Ablehnung, die den Verstand blockiert, hat etwas zeittypisches, das weit verbreitet ist. Feminismuskritische Themen werden seit Jahrzehnten emotional blockiert, abgelehnt. Schon in den 1980ern sagten mir Männer auf der Buchmesse: „Feminismuskritik? Das ist schlecht für mich!” Weil es unterdrückt wird, mieden sie jeden Kontakt, und sei es durch Lesen von Büchern oder Argumenten: jede geistige Berührung mit Feminismuskritik wurde als schädlich für sie und ihr Leben eingestuft.

Lassen sich solche Zeitgenossen überhaupt – mit Verachtung – dazu herab, meine Argumente zu prüfen, dann soll ich für jeden Leser einzeln im Kommentarbereich alle Inhalte meiner Bücher kostenlos öffentlich bereitstellen, damit sie diese ungelesen verreißen können. Hierbei mischen sich mehrere Charaktermängel der Gegenwart: Die Gratismentalität: Der Autor möge kostenlos schreiben, nicht nur ein Buch, sondern die Inhalte hunderte Male jedem Leser einzeln nochmals im Kommentarbereich erklären, sozusagen als unbezahlter Sklave für jeden einzelnen den Buchinhalt wiederholt formulieren und eintippen, was das Prinzip Buch ad absurdum führt.

Doch das verlangen solche Personen nicht, weil sie interessiert wären, sondern um das Buch ungekauft und ungelesen zu verreißen, verspotten, den Verfasser lächerlich zu machen: Niedermachmentalität der Intoleranten, die selbst einer Ideologie aufgesessen sind und sich nun als Gesinnungskontrollöre betätigen.

Hier gibt es das Buch und andere Bücher, mit denen so verfahren wird:

Fußnoten

1 ein Fall war älter, wurde aber durch die heutige Meldung bekannt

2 «Man imprisoned for 28 YEARS after woman dreamed that he raped her to be freed after another man confesses
Clarence Moses-EL was convicted in 1988 and sentenced to 48 years in prison for raping and assaulting a woman when she returned home from a night of drinking
When police initially asked who attacked her, she named the man who later confessed
More than a day after the assault, while in the hospital, the woman identified Moses-EL as her attacker, saying his face came to her in a dream …
His break came in December 2013 when another man, L.C. Jackson, sent him a letter in prison saying he couldn’t believe Moses-EL was accused of raping the woman because he ‘had sex’ with her at the same time that night.» (http://www.dailymail.co.uk/news/article-3363227/New-trial-ordered-Denver-man-imprisoned-28-years.html)

3 «Babysitter, 21, who had sex with 11-year-old boy will NOT go to jail …
Suspended sendence she was given for the offence ….
By Richard Spillett for Mail Online
Published 8. December 2015
(Verschickt auf Twitter mit Kommentar am 23.08.2016: „Ammy: Feminists yell rape culture when a man gets a lenient sentence for rape but are silent when women get off completely”)» (Twitter; http://changfo.org/lates/news/article-3351230/Babysitter-sex-11-year-old-boy-NOT-jail.html)

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