Richtigstellung falscher feministischer Behauptungen zur Prostitution

Jahrzehntealte feministische Kampagnen richteten sich gegen Prostitution und Pornographie, die wie üblich als frauenverächtlich dargestellt wurden. Dabei ist es ein uraltes biologisches Fakt, daß Frauen viele Männer abweisen, oder von ihnen Bezahlung für Sex verlangen, sogar schon im Tierreich. Solche trübe Ausbeutung durch Geschäftemacherei mit Bedürftigen ist uralt und eine Schande – für die Ausbeuterinnen. Feminismus verdreht alles ins Gegenteil.

Prostitution hat erste Vorläufer bei gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Schimpansen, bei denen das Gewähren sexueller Gunst gegen von männlichen Schimpansen erjagte Nahrung gele­gent­lich vorkommt.

Daraus entstand mit der Entwicklung der Hominiden geschlechtliche Arbeitsteilung, die jedoch höher entwickelt ist und echter Austausch von Gaben, bei dem auch Frauen Nahrung durch Arbeit beschaffen und einbringen. Diese animalische Vorform ist eine Zerrform.

Was dabei geschieht, ist biologisch folgendes: Die absolut dominante Wahlmacht des Weiblichen ermöglicht, männliche Bewerber zurückzuweisen und Gegengaben zu verlangen. Wird dies so di­rekt gemacht, empfinden wir das als plumpes Geschäft und empörend, weil Tabus verletzt wer­den. Der Tausch hat sich seitdem erheblich verfeinert, ist in verfeinerter, sublimierter Form tra­gende Säule menschlicher Kultur. Solch plumper Austausch wird daher oft als gefährdend empfunden. Auf weiblicher Seite geht es um die Wahlmacht der Frau, und damit weibliche Dominanz auf diesem Gebiet. Das ist der wirkliche Grund, warum Feministen (beider Geschlechter) Prostitution als „empö­rend” und erniedrigend empfinden. Tatsächlich wird ein Geschäft gemacht mit der Abhän­gig­keit der Männer von weiblicher sexueller Selektion. Die kurzfristige Aufhebung dieser Selektions­macht lassen sie sich bezahlen. Somit träfe die männliche Sicht, dies als Ausbeutung zu empfinden, sich für etwas bezahlen zu lassen, das selbstverständlich und liebevoll sein sollte, die Sache besser als die feministische Sicht, die von vollkommen falschen Tatsachen­be­haup­tungen (männlicher Dominanz und Macht) ausgeht.

Wirklicher Grund für die Verdammung der Prostitution durch „anständige”, ihr nicht nach­ge­hen­de oder durch die meisten feministischen Frauen ist, daß sie den anderen Frauen „den Preis ver­dirbt”. Selektionsdruck kann Männern hohe Gaben abtrotzen. Prostitution bietet ein „billiges Ven­til”, macht Geschlechtsverkehr leichter verfügbar, weniger knapp, senkt so die durchsetzbaren For­de­rungen und Ansprüche anderer Frauen. Der Wert weiblicher Sexualität steigt durch Verknappung. Je knapper die Ware, desto höher ihr Wert. Je schwieriger es für Männer ist, an Sex zu kommen, de­sto mächtiger weibliche Dominanz durch Selektion. Prostitution wird von Frauen gehaßt, weil sie ihr Machtspiel durchkreuzt.

Obwohl die Sicht freier Männer Prostitution als Ausbeutung eines natürlichen Bedürfnisses zu­rück­weisen müßte, ist sie immer noch besser, als ein zum Scheitern verurteilter Kampf gegen die Natur, falls sie verboten wird; einzige Lösung wäre, sexuelle Liebe auch für Männer ohne Bezah­lung erreichbar zu machen – was die Liebesgeneration der sexuellen Revolution versuchte, bevor sie vom Feminismus überrollt wurde.

«Sie stiegen aus der Prostitution aus, denn in den Sechzigern (1960er), auch wenn sie etwas Extrageld hätten machen wollen, wie konnten sie den Wettbewerb mit dem Markt freier Liebe bestehen?»1 (Dwight Worker, The Wild Years) [siehe auch: Hippiephilosophie]

Dies löst auch die Frage nach dem Huhn und dem Ei – was war zuerst da, Nachfrage oder Angebot? Es gab in den Zentren der Liebesgeneration wohl junge Frauen, die sich leichtes Geld schnell durch sexuelle Angebote verdienen wollten, doch fanden sie keine Abnehmer, weil es genug andere Möglichkeiten gab, die auch viel lockender und schöner erschienen. Anstatt, wie Staat und öffent­liches Vorurteil es regelmäßig tun, Männer zu beschuldigen und noch weiter zu belasten, brau­chen Männer nur von ihrer sexuellen Unterdrückung befreit werden, dann verschwindet Prosti­tu­tion – zum Ärger jener jungen Frauen, die solch eine leichte Einnahmequelle schätzen.

Dies war ein kurzer Auszug aus dem Buch: „Ideologiekritik am Feminismumus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur„, Band 2 der Reihe „Die beiden Geschlechter“ von Jan Deichmohle.

1«They dropped out of prostitution too, because in the sixties, even if they had wanted some extra cash, how could they compete with free-love market?» (Dwight Worker, The Wild Years)

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